Elektro-Nitzschmann

Dorfstraße 83 – D-02791 Oderwitz

Firmen-Historie

Gruender Nachfolger

Wie fast alle Geschichten beginnt auch unsere Firmengeschichte mit:

Es war einmal ...

Und zwar im Jahre 1889, als auch in der letzten Ecke der Oberlausitz bekannt wurde, dass es so etwas wie elektrisches Licht gibt. Da beschloss ein junger Techniker namens Arthur Nitzschmann aus Eibau, sich in der neuen Technik zu versuchen. Zusammen mit einem Kompagnon namens Zschockelt gründete er die Firma Nitzschmann &.Zschockelt, die sich nicht nur auf das Ziehen von Leitungen beschränkte, sondern auch selbst Strom erzeugte. Und zwar in der heutigen Brauerei Eibau sowie in Oberoderwitz in einer 1848 erbauten Wassermühle (Hamannmühle). Diese Mühle hieß im Volksmund bald die „Lichtelmühle“. Auch die Anfänge des Elektrizitätswerkes in Hirschfelde gehen auf die Firma zurück.

Da sich die beiden Partner nicht einigen konnten, ob Gleich- oder Wechselstrom die Zukunft gehört, trennten sie sich und die neue im Jahre 1902 gegründete Firma hieß Arthur Nitzschmann. Sie machte im Laufe der Zeit viele Veränderungen durch. Noch vor dem Ersten Weltkrieg wurden Elektromotoren gebaut und sogar ein Motorrad hergestellt, das bis nach Indien exportiert wurde. In der dem Krieg folgenden Inflation ging das Firmenkapital verloren und es wurde wieder neu und klein angefangen. In den „Goldenen Zwanzigern“ wurde in Rumburg (CSR) ein Zweiggeschäft eingerichtet und mein Vater, Dr.Ing.Johannes Nitzschmann übernahm dessen Leitung. Gleichzeitig beschäftigte er sich mit dem damals neuen Medium Rundfunk. So wurde ein Rundfunkhandel und eine Werkstatt eingerichtet und neben der klassischen Elektrobranche betrieben.

Wer hätte geahnt, dass dies später unser Hauptgeschäftsfeld werden sollte. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges florierte das Unternehmen, nach dessen Ausbruch ging es durch Materialmangel und Einberufungen zur Wehrmacht wieder einmal bergab. Auch mein Vater wurde eingezogen, aber bereits 1944 schwer krank entlassen. Nach Kriegsende war der Neuanfang unter russischer Besatzung doppelt schwer. Jedoch konnte bis zu den 50 er Jahren wieder viel geschafft werden. Als in der DDR der „Sozialismus“ aufgebaut werden sollte, musste die Firma wieder stark verkleinert werden, um einer Enteignung zu entgehen. Also hauptsächlich Handelsgeschäft und ein Kommissionsvertrag mit dem staatlichen Handel , um genug Ware zu erhalten.

Dann das Jahr 1990...... ungeahnte Hoffnungen......!

Am Anfang Euphorie und Nachholung der Konsumwünsche, dann die immer grössere Präsenz der kapitalstarken Ketten aus den alten Bundesländern mit ihrem Verdrängungswettbewerb. Und trotzdem, unsere Stärke liegt in der Kundenberatung und im guten Service zu erschwinglichen Preisen. Als neuestes Geschäftsfeld haben wir auch die Computerbranche erschlossen und und so geht es weiter.

Inhaber

Also, über 100 Jahre Elektro – Nitzschmann und kein Ende ...... !!